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Kritik an den Kritikern - ja um 300 gehts

Die Kritiken der Frank Miller-Verfilmung "300" waren harsch und meist sehr politsisch, Ideen wie Abhärtung und natürliche Auslese, heroische Griechen gegen tuntige Perser, da müsste mir eigentlich der Hut hochgehen, dachte ich mir und kaufte mir eine Kinokarte, damit ich mich wieder mal so richtig aufregen kann.

Und wurde enttäuscht, denn das ganze war dann so überzeichnet, so künstlich, daß bei mir während der ganzen überlangen Digitalblutorgie nie wirklich Emotionen aufkamen. (außer man rechnet "fadisiert" zu den Emotionen)
Mag schon sein, dass versucht wurde amerikanische Neo-Konservative Ideologien in den Film zu packen, aber das ist meiner Meinung nach misslungen, und so war ich beim Verlassen des Kinos enttäuscht mich nicht so recht aufregen zu können, waren doch meine Erwartungen durch die zerschmetternden Kritiken so geschürt geworden. - Aber Kritiker sind halt auch nur Menschen, und die meisten hatten Floskeln wie "Nazi-Ästhetik" und "Ästhetisierung der Gewalt" wahrscheinlich schon länger nicht mehr anbringen können, und haben in Ihrer Freude über einen Anlaß, wieder mal politisch-korrekt sein zu können ein wenig übers Ziel geschossen. "Nazi-Ästhetik" konnte ich viel eher beim Unterordnungsepos "Hero" ausmachen, das meiner Meinung auch eine sehr fragwürdige Ideologie vertrat, bei dem aber der Aufschrei der Kritik unterblieb, und das Prädikat "Gewaltästhetisierung" trifft auf "Full Metal Jacket" viel eher zu.

Und was die moralische Beeinflussung des Publikums angeht, so scheint mir der Großteil amerikanischer Actionfilme manipulativer, und auch so ziemlich jeder amerikanische Rachestreifen. Dieses in Hollywood so übliche Haß-Schinden, das an die niedrigsten Instinkte appelierende, künstliche Aufhetzen des Publikums gegen den/die Bösewicht/e fehlt nämlich in 300 komplett, und das scheint mir weitaus gefährlicher und verwerflicher, als diese dümmliche Comicverfilmung in Computerspieloptik über die sich viele so übermäßig aufregen.

Aber nicht nur Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und so kann ich mir schon vorstellen, daß jemand mit mehr Affinität zur Gewaltverherrlichung den dämlichen Off-Erzähler tatsächlich ernst nehmen könnte. Das sind aber vermutlich dieselben Menschen, bei denen bei Anti-Kriegsfilmen, die mich tief verstört und zerrüttert zurücklassen, der Wunsch aufflammt in die Armee einzutreten, und bei der Sorte Mensch scheint mir Hopfen und Malz verloren.

Ich hab den Schinken als zu lange und bald fad, aber weitgehend sinnfrei empfunden, und jede Kritik die den Film ernster nimmt als die sich damit befassende South-Park Folge halte ich für unangebracht.
25.4.07 19:36


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Warum Redmond bombardiert werden sollte....

ich bin ja an sich Pazifist, und als solcher von Haus aus eher gegen das Bombardieren an sich.

Aber es gibt Ausnahmen. - An sich stört mich Windows ja nur selten, aus dem einfachen Grund, daß ich den eingebauten Programmen ausweiche und deshalb keine Probleme damit habe.

Auf dieser Liste mit nie benützten Programmen findet sich auch Outlook-Express. Ein scheußlicher email-Client der tatsächlich glaubt, das senden und empfangen von emails sei ein "EXTRA" - und das sagt ja eigentlich schon alles.
Nun ists aber leider so, daß dieses der Peulenpest an Scheußlichkeit ebenbürtige Microsoft-Machwerk vorinstalliert ist, wodurch es alle benützen. Dadurch wiederrum gibt es bei vielen anderen Software Produkten die Möglichkeit OutlookExpress-Adressbücher zu importieren. - Und das wiederrum hat dazu geführt daß ich Outlook-Express starten wollte, um meine Kontakte dorthin zu importieren, damit ich sie dann exportieren kann.

Wenn ein Microsoft-Programm zu mir spricht, dann kann das meiner Erfahrung nach eigentlich nur zweierlei bedeuten:
Erstens: es hat sich aus dem Internet die Updates gegen einen schwerwiegenden Sicherheitsmangel geholt, und möchte nun, daß ich mein Einvernehmen mit den Lizenzbedingungen mit Blut besiegle.
Zweitens: Fehlermeldung.

Diesmal war letzeres der Fall: "Das Adressbuch konnte nicht geladen werden. Outlook Express ist nicht richtig konfiguriert. Wiederholen Sie die Installation" -

Na gut - Also ausgerechnet der Teil den ich von Outlook-Express benützen wollte funktioniert nicht - neu installieren, aber was solls: kommt in den besten Familien vor.

Aber jetzt gehts los: Outlook Express neu installieren geht so:

format c:
Windows XP Cd rein - booten - den Anweisungen folgen.

- Jedenfalls ist das die einfachste und wahrscheinlich auch schnellste Methode, denn: Outlook Express kann man nicht installieren, da es ein Teil von Internet-Explorer ist.

Also schnell mal die Installationsdatei von IE6 mit Outlook Express laden, ausführen, Microsoft Programm spricht: Fehlermeldung. eine neuere Version von Internet Explorer ist schon installiert.

Nun ist mir das zwar eigentlich herzlich wurscht, weil ich den Internet-Explorer nicht installieren wollte sondern Outlook, aber das Programm ist da überhaupt nicht einsichtig, und bricht von selbst ab.

Also was tun? - Klar: Internet Explorer deinstallieren, geht auch ganz leicht, einfach nur:
WindowsXP CD einlegen, Wiederherstellungskonsole installieren, durch Bestätigung der Lizenzbestimmungen seine Seele an Microsoft verkaufen (ich bin sicher sowas in der Art steht da drinnen) - und Überraschung: Eine Erfolgsmeldung! - Erfolgreich installiert.

Ich bin noch etwas verwirrt, sowas hat ein MS-Programm noch nie zu mir gesagt, aber ich starte neu, und siehe da: die Erfolgsmeldung war gelogen, Wiederherstellungskonsole läßt sich nicht starten - Ich bin fast erleichtert.
Also Plan B: Wiederherstellungskonsole von CD.

bei der Windowsinstallation anmelden, dann

CD IE7\SPUNINST
BATCH spuninst.txt

nochmal neu starten, und schon läßt sich IE7 deinstallieren - war doch einfach, oder? - was kommt jetzt? - ach ja, neustart.
So - und jetzt noch mal versuchen die Installations - exe datei auszuführen damit sich IE6 samt Outlook neu installiert - Wieder: Fehlermeldung - die noch immer installierte Version von IE6 ist noch immer neuer als die installations-exe - also auf die MS-Homepage geschaut, ob es eine neuere Version gibt: negativ.
Aber man erinnert mich wieder daran, das Outlook Express Bestandteil vom Internet-Explorer ist, ich lade also die Internet-Explorer 7- Installationsdatei.

erst muß natürlich Microsoft bestätigen, daß mein Windows keine Raubkopie ist, denn Raubkopierer werden scheinbar von IE7 verschont, dann wieder mal Lizenzbedingungen, Neustart, und ich starte hoffnungsvoll Outlook Express. - Alles unverändert, selbe Fehlermeldung.



Fazit: Outlook Express ist Bestandteil von IE - wird aber nur mit dem Installer von IE6 mitgeliefert, der sich nicht öffnen läßt. Eine neuere Version von IE6 gibt es nicht, da es ja IE7 gibt, aber dort ist Outlook-Express nicht enthalten - ist ja wunderbar.


Sollte also jemand zufällig Zugriff auf die Abschußcodes einer Interkontinentalrakete haben, so würde ich Ihn bitten, Redmond bei der Zielwahl in Betracht zu ziehen, müssen ja nicht gleich 15 Megatonnen sein, wenn der Depp der Outlook-Express entworfen hat erwischt wird, bin ich schon vollauf zufrieden.
7.3.07 15:31


Spaß mit RFID

RFID (Radio-frequency identification) ist ja den Datenschützern ein Dorn im Auge, aber wer zum Scherzen aufgelegt ist, kann damit auch Spaß haben.

Dazu brauchen wir

1.) RFID-Tag
- Den kriegt man heute ja bei fast jedem Einkauf gratis dazu

2.) Opfer
Entweder jemanden, der viel Spaß versteht, oder jemanden den man ohnehin nicht leiden kann.

3.) etwas "private time" mit einem der persönlichen Gegenstände des Opfers.

unten an die Schuhsohle geklebt finden z.B. nur wirkliche Schuhputzfanatiker die Etikette, aber auch irgendwo unauffällig an einem Kleidungsstück angebracht sorgt die RFID-Etikette für Heiterkeit. - Hier ist Eure Kreativität gefragt.

4.) das wars auch schon. Wenn Euer Opfer das nächste mal zu Billa geht, wird der RFID-Scanner am Ausgang anschlagen, und das fröhliche Suchen kann beginnen.



Schlußbemerkung: eigentlich sollten die Tags nach dem Einkauf deaktiviert werden, aber da ich mal zufällig so ein Dings an meinem Schal picken hatte, ohne es zu merken - und zwar von einem regulär gekauften Artikel, und daraufhin im Kassenbereich strippen durfte weiß ich, daß es wohl nicht immer so sein dürfte.


Wer will, kann sich ja auch ein RFID-Security Tag unter die Haut implantieren lassen, und so bei jeder Supermarktkasse die Aufmerksamkeit des Alarmsystems auf sich ziehen! - Ich finde es sollten ja mehr Menschen piepsen.

Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß, und würde mich natürlich über Eure Erfahrungsberichte freuen!
2.3.07 16:26


Linux am iPhone

Keiner hat es je in der Hand gehalten, Spekulationen gibts dafür inzwischen genug. Die einen wissen inzwischen, daß es das Nonplusultra sein wird, was Mobiltelefone angeht, die anderen können schon vorhersagen, daß das Ding nach einmal hinunterfallen kaputt sein wird.

Nun haben wir Europäer ja den Vorteil, daß die Amerikaner wie immer als Versuchskanickel für neue Produkte eingesetzt werden, wir werden also bei der Markteinführung schon wissen, welche Macken das Ding so hat.

Was die Haltbarkeit angeht, so ist es halt wie mit allem schönen: man muß sich mehr Sorgen drum machen als um etwas, daß von Haus aus häßlich ist. Aber für jemanden, der sein Mobiltelefon so respektlos behandelt wie ich, ist das natürlich ein Thema.

Das zweite Thema für mich (und für mich die 2tgrößte Enttäuschung, gleich nach dem Fehlen des iRades - so eine virtuelle Wählscheibe hätte mir schon gefallen): Software.
Die wird nämlich, wenn man den Gerüchten glauben schenken darf nicht nachinstallierbar sein. - Und das wäre doch das eigentlich schöne an einem Telefon, das OSX betreibt gewesen.
Man stelle sich vor:
- eine VOIP Applikation, die sich per eingebautem WLAN automatisch zu offenen Access-Points verbindet, und so Gratistelefonie ermöglicht.
- Die Touchscreen-Fernbedienung für alles, was Bluetooth eingebaut hat (hey - das kann sogar mein Uralt Sony-Ericsson, in Verbindung mit einem Touchscreen - Whow)
- Das Navigationssystem, das problemlos mit einem BT-GPS Empfänger kooperiert
- Und hunderte andere vorstellbare Anwendungsmöglichkeiten, von der Fernsehzeitschrift am Handy bis zum Mobiltelefon, daß über die eingebauten Bewegungssensoren Lichtschwertgeräusche von sich gibt, wenn man es schwingt.

All das wäre wirklich schön gewesen, dafür würde man aber eine freie Entwicklungsumgebung benötigen, und vor allem ein Handy das für Fremdsoftware offen ist.

Also: Linuxgemeinde: ich zähle auf Euch!!!
11.1.07 12:34


Telefon mit Ei

Genau, das iPhone ist da, leider ohne das Rad, das sich Apple ja bekanntermaßen als iRad hat patentieren lassen, und in Folge auf all seine iPods packt.
Also ein mp3-player und ein Telefon in einem, und es sieht (no na) schick aus.

Leider ist der Preis (nochmal: no na.) nicht gerade in der Schnäppchenregion angesiedelt. 500 $ für die 4 GB 600 für die 8 GB Version, und das ganze in Kooperation mit einem Mobilfunkbetreiber in den USA also wahrscheinlich preisgestützt.
Da ja bekanntlich der Wechselkurs zwischen $ und € nur für Ölmultis und Autofirmen von Bedeutung ist, der Kleine Mann von der Straße aber bei Produkteinführungen in den USA so gut wie fix damit rechnen kann, daß der beliebte Kurs $=€ angewendet werden wird, werd ich wahrscheinlich wieder mal kein Apple-Produktbesitzer werden, und auch auf den scheinbar mit dem Erwerb eines Produktes mit aufgedrucktem angefressenen Apferl einhergehenden Stolz verzichten müssen. - Den vorangehenden Satz hat der werte Leser übrigens der Diskussion auf der Fuzo zu verdanken, wo wie immer, wenn Apple ein neues Produkt rausbringt, oder MS eine neue Sicherheitslücke, die Hölle losgebrochen ist.
Die einen jubeln das iPhone jetzt schon, ohne es je gesehen zu haben als die iErlegende Wollmilchsau hoch, die der Welt unbedingt gefehlt hat, die anderen wissen, ebenfalls allein durchs Betrachten eines Bildchens, dass es Schrott ist.

Die ganze Diskussion ist dann irgendwo zwischen lieb und irrsinnig gaudig anzusiedeln, aber lest selbst.
10.1.07 00:25


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